Nach der Saison ist vor der Saison

Handballer blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück

Am vergangenen Wochenende war es soweit, der letzte Spieltag der Saison 16/17. Obwohl die Herren der VSC-Handballer ohne Punkte aus Mering zurückkamen haben sie den Sprung in die höchste schwäbische Spielklasse geschafft. Dafür das der 2. Abteilungsleiter Berger zu Saisonbeginn für seinen Optimismus gerügt worden war, hat er doch in Bezug auf die 1. Mannschaft recht behalten. „Claus Pauler hat einen sehr guten Job gemacht, er hat sowohl die jungen Spieler integriert, als auch den Leistungsanspruch hoch gehalten, so dass die Mannschaft jetzt eine gute Ausgangslage für die nächste Saison hat. Die Mannschaft hat die individuelle Klasse und auch den Willen!“

Auch die anderen 5 Mannschaften im Spielbetrieb um die Meisterschaften in den jeweiligen Klassen können durchaus mit dem Abschneiden zufrieden sein, obwohl bei allen mehr drin gewesen wäre. Bei den Damen ist das Saisonende leider etwas unglücklich verlaufen, so hatte man die ersten Plätze fest im Blick leider reichte es dann doch nur für den undankbaren 4. Platz. Dieses Ergebnis der BOL-Mannschaft verdient trotzdem Respekt, da es sich doch um eine sehr junge, meist aus Studentinnen bestehende Mannschaft handelt.

Herausragend waren auch die B-Junioren, welche einen souveränen 2. Platz in der Tabelle belegten. Auch wenn die äußeren Umstände teilweise sehr schwierig waren, zeigten sie im Training und den Spielen Teamgeist und Spielfreude. Diese 2 Charakteristika zeigten alle Mannschaften des VSC auch wenn die männliche A-Jugend, weibliche B-Jugend und männliche C-Jugend ihren Platz im gesunden Mittelfeld fanden.

Viel Zeit zum ausruhen bleibt den Jugendmannschaften nicht, da bereits am 29. Und 30.04.2017 die ersten Qualifikationsspiele für die Saison 17/18 stattfinden. Die Handballer des VSC melden da allein 6 Jugendteams (mA, mB, wB, mC, mD und wD) für die Qualifikation der Bezirksoberliga.

Die Abteilungsleitung bedankt sich im Namen aller Mannschaften bei allen Fans, Eltern und Sponsoren für die tolle letzte Saison und hofft das alle den Handballern die Treue halten und sich noch mehr Handballbegeisterte finden. (bean)

E-Jugend: Letzter Spieltag

Letzter Spieltag der E-Jugend mit Gästen aus Augsburg-Hochzoll und Meitingen Der erste Gegner hieß Hochzoll, die wir schon von einigen Spielen vorher kannten. Den Gästen machten wir es allerdings in der Abwehr viel zu leicht, sodass wir zur Pause mit 1:7 hinten lagen. Wir scheiterten zwar nicht unbedingt am Torhüter, sondern verloren die Bälle schon auf dem Weg dorthin. Lange Bälle wurden nicht gefangen und kurze Pässe landeten des Öfteren auf den Füßen. Ein weiteres Manko an diesem Sonntag war, dass wir leider keinen Auswechselspieler hatten. Somit waren die Jungs und Mädels in der zweiten Hälfte einfach ausgepowert und Unterlagen mit 3:9.

Mit Meitingen hatten wir dann eine Mannschaft zu Gast, die sich körperlich und spielerisch an diesem Spieltag ebenbürtig erwies. Von Beginn an entwickelte sich ein sehr enges Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Leider wurden einige klare Chancen vergeben und in der Abwehr waren wir manchmal einfach noch zu weit vom Gegner entfernt. Jedoch wurde auf beiden Seiten bis zum Schluß gekämpft, sodass der Endstand von 12:12 für alle verdient war.

Für Donauwörth spielten: Malte Kittner, Tizian Hoppe (9), Lara Weigl, Lena Viebranz, Lukas Kneißl (5), Paul Pittschaft und Mika Lembeck (1)

Männer: SV Mering – VSC 29:26 (16:12)

Gedämpfte Aufstiegsfreude

Das Fehlen der Stammspieler Richard Fischer, Tobias Marx, Ulrich Preßler und Paul Zgudziak-Kunz vermochten die Gäste nicht zu kompensieren. Ihre Abwehr fand nie zur gewohnten Souveränität und die Angriffsreihe vergab reihenweise beste Torchancen. Hinzu kam ein Gegner, der wie entfesselt gegen den Abstieg kämpfte und sich letztlich mit einem verdienten 29:26-Sieg und dem Ligaverbleib belohnte.

Von Beginn an übernahmen die Hausherren die Regie, wirbelten die VSC-Abwehr gehörig durcheinander und gingen postwendend mit 2:0 in Front. Die Nordschwaben hatten ihre liebe Not mit dem druckvollen SV-Angriffsspiel und schafften es nicht, Ruhe in ihre Aktionen zu bringen. Hier machte sich das Fehlen der Abwehrrecken Ulrich Preßler und Paul Zgudziak-Kunz doch sehr nachteilig bemerkbar. Immerhin kamen die Donauwörther anschließend etwas besser zurecht, glichen beim 3:3 erstmals aus und hielten bis zum 7:6 den Anschluss. Nachdem aber auch der VSC-Angriff allzu viele Wünsche offen ließ und eine gravierende Abschlussschwäche offenbarte, war es kein Wunder, dass die Gastgeber zur Pause deutlich die Nase vorn hatten (16:12).

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs waren es wieder die Meringer, die deutliche Akzente setzten (18:13). Obwohl sie fünf Siebenmeter und weitere Großchancen vergaben, kamen die Kreisstädter anschließend stärker auf und verkürzten auf 21:23. Anschließend aber folgte wieder der Einbruch, weil es den Gästen einfach nicht gelang, Tobias Reitner, den überragenden SV-Torjäger, der sich letztlich mit elf Treffern in die Torjägerliste eintrug, an die Kette zu legen (26:21). Zwar bäumten sie die VSC-ler noch einmal auf – am verdienten 29:26-Sieg der Hausherren änderte sich aber nichts mehr.

Trotz dieser Niederlage können die Donauwörther mit der Hallenrunde 2016/17, mit der Vizemeisterschaft und dem Aufstieg mehr als zufrieden sein. Sich allzu ruhig zurück lehnen sollten sie sich allerdings nicht, waren doch einige Defizite, die in der künftigen Bezirksoberliga unweigerlich aufgedeckt würden, unübersehbar.

Es spielten: Maximilian Habermann und Martin Häselhoff (im Tor), Daniel Kassner (2), Heiko Seel-Mayer (3), Niklas Marb, Rune Engel-Arlt (2), Michael Heidecker, Rico Braun (2), Christian Müller (1), Nägler Oliver, Valentin Friedewold (4), Sebastian Triebel (2), Tobias Fieger (4/1) und Severin Lechner (6/2). (geba)

Ballspaßkids: 1. Pokal

Ballspaßkids legen Handballprüfung ab

17 Nachwuchshandballer zeigten stolz ihren ersten Pokal ihren Eltern. Seit Jahren sind die Ballspaßkids der Handballabteilung des VSC die 1. Adresse im Landkreis wenn es um Spaß am Handball geht.

Das Konzept, welches die beiden Trainerinnen Andrea und Karin, ausgearbeitet haben, beinhaltet nicht nur sportliche, sondern auch soziale Aspekte. So lernen die Buben und Mädchen nicht nur wie sie mit einem Handball umgehen müssen, sondern auch was es heißt in einem Team zu spielen. Die gesamte Handballabteilung ist stolz auf Ihre Kleinsten.

„Eine sehr gute Nachwuchsarbeit in diesem Alter ist das Beste was einem Verein passieren kann, die beiden Trainerinnen sind ein Glücksgriff, so viel Engagement und Freude sieht man selten. Alle Mannschaften profitiren früher oder später von der Arbeit von Karin und Andrea.“, lobte der stv. Abteilungsleiter Berger die Arbeit.

Allein in diesem Jahr nahmen 17 Kinder an ihrer Prüfung teil, bei der es um Geschicklichkeit mit und ohne Ball, Fitness und Koordination ging. Der krönende Abschluss war dabei die Siegerehrung samt Pokal. Allein der 1. Platz wurde 17-mal belegt.

„Für die kleinsten Handballer ist es immer ein tolles Erlebnis, wenn sie ganz nervös da stehen und unter den Augen der Familie diesen Pokal bekommen. So schnell kann man gar nicht schauen, rennen sie zu ihren Eltern, teilweise mit Freudentränen in den Augen.“ Beschreibt eine Mutter diesen Moment.

Nochmal ein großer Dank an Andrea und Karin, sowie allen Jungs und Mädels und deren Eltern.

An alle die jetzt neugierig geworden sind, es sind neue Kinder immer gern gesehen. (bean)

Damen: TSV Bobingen – VSC 17:14

Zu Spät vom Schlafmodus in Spielmodus umgeschaltet

TSV Bobingen – VSC 17:14 Trainer Stadler brachte es beim ersten Timeout in der 10. Minute auf den Punkt. „Schaltet vom Schlafmodus in den Spielmodus!“. Leider lagen da die Gäste aus Donauwörth bereits mit 4:0 zurück. Erst nach einigen Umstellungen in der Abwehr und Angriffsreihe der Damen kam langsam der Schwung und die Sicherheit ins Spiel. Zu viele technische Fehler und eine unkoordinierte Abwehr führten eins ums andere Mal dazu, dass die Kreisstädterinnen bis zum erlösenden Halbzeitpfiff einen 3-Tore-Rückstand hinterher liefen.

Zu Beginn der 2. Halbzeit war allerdings dann ein Ruck zu spüren, der durch die Mannschaft ging. Allerdings war das Auftreten der Damen aus Donauwörth nicht das, was die mit angereisten Fans kannten. In der 40. Spielminute keimte die Hoffnung wieder auf. Durch ansehnliche Spielzüge und eine immer sicherer werdende Abwehr um Torhüterin Unglert konnte ein Spurt von 3 Toren in Folge hingelegt werden, mit dem sie von 11:7 auf 11:10 verkürzten. Aber die Zielstrebigkeit zum Tor blieb aus und so konnte Bobingen, teils auch durch Fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen, wieder die Führung ausbauen und bis zur Abpfiff halten.

Es spielten: Anita Espach, Larissa Unglert (beide im Tor), Katharina Beck, Melanie Glashauser, Julia Gayr (2), Sarah Hieber, Lena Kretzschmar (2), Sonja Lechner (2), Anne Marb (2), Johanna Müller (5), Yvonne Paul (1), Pia Sprater, Selina Wetzstein und Laura Fischer

Herren: VSC – TSV Neusäss 23:20

Den Aufstieg in die höchste Spielklasse Schwabens perfekt gemacht

Mit einem Heimsieg und einer gelungenen Revanche für die bittere Hinspiel Niederlage haben die Handballherren des VSC Donauwörth den zweiten Matchball zum Aufstieg in die Bezirksoberliga verwandelt. Beim 23:20 (12:11)-Erfolg gegen den TSV Neusäss boten die Blau-Weißen eine tolle kämpferische Leistung.

Es war beileibe kein Schlafwagenhandball, der den Zuschauern in der Neudegger-Halle geboten wurde. Beide Teams machten von Beginn an mächtig viel Druck, auf beiden Seiten fielen zunächst reichlich Tore. Auf Donauwörther Seite dürfte Coach Claus Pauler mit dem Gegenstoß-Spiel seines Teams in der ersten Hälfte zufrieden gewesen sein. Aber auch darüber hinaus präsentierten sich die Hausherren sehr konzentriert im Abwehrspiel und entschärften hierdurch immer wieder das gegnerische Angiffspiel.

Nach zwanzig Minuten lagen dann aber die Gäste mit 8:11 vorn und zwangen die Hausherren zur Umstellung im Abwehr- und Angriffsverhalten. Dies verfehlte seine Wirkung nicht und angeführt von einem bestens aufgelegten Severin Lechner legten die Donauwörther nun einen fünf Tore Lauf hin, der Sekunden vor der Pausensirene die erneute Führung für die Donaustädter brachte.

Auch mit Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich nichts. Die Hausherren legten nun Tor um Tor zum 18:13 (42.) vor und mit überragenden Paraden sicherten die Torhüter Richard Fischer und Maximilian Habermann den Vorsprung. Von Neun gegen den VSC gegebenen Strafwürfen konnten die Gäste nur fünf im Donauwörther Gehäuse unterbringen und so waren die Torhüter an diesen Sonntagnachmittag die Garanten für die ständige Führung der Hausherren in der zweiten Hälfte.

Ab der 43. Minute der zweiten Halbzeit ließ das Team im Angriff die Konsequenz vermissen, die es gerade in Halbzeit eins noch ausgezeichnet hatte. Vom Angriffswirbel des VSC-Teams war nun nicht mehr viel zu spüren. So schmolz der Vorsprung der Blau-Weißen und beim 19:16 (46.) waren die Gäste plötzlich immer mehr in Reichweite. Aber die Donaustädter ließen sich nicht aus der Spur bringen und brachten die Partie am Ende sicher über die Ziellinie. Nach dem 23:20–Erfolg sichert das Team Platz 2 und damit den direkten Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Am kommenden Samstag, beim TSV Mering können nun Spieler und Trainer, ohne Druck und hoffentlich einem Auswärtssieg, die erfolgreiche Saison abschließen.

„Wir freuen uns  alle über eine erfolgreiche Saison und einen gelungenen Abschluss in eigner Halle vor unseren Fans und ich hoffe, dass wir mit voller Inspiration und bester Gesundheit an die Herausforderung Bezirksoberliga gehen“, sagt Claus Pauler.

Torschützen: Daniel Kassner, Oliver Nägler, Niklas Marb (1), Tobias Marx, Michael Heidecker (5), Rico Braun, Valentin Friedewold (2), Ulrich Pressler (2), Tobias Fieger (2), Severin Lechner (11/3), Sebastian Triebel, Christian Müller (1)

Im Tor: Richard Fischer, Maximilian Habermann