Damen: Niederlage gegen Tabellenführer

Die Donauwörther Damen mussten am Wochenende bei der dritten Mannschaft des TSV Haunstetten antreten. Nach dem letzten Unentschieden gegen Kissing sollte diesmal ein Sieg mit nach Hause genommen werden. Allerdings stand mit Haunstetten der Tabellenführer – bisher ohne Niederlage – als Gegner auf dem Feld. Dementsprechend schwierig gestaltete sich auch der Beginn des Spiels für die Donauwörtherinnen. Der Gegner setzte sich gleich zu Beginn mit 3 Toren ab, bis Marina Haumann das Eis durchbrechen konnte und der VSC anschließend den 3:3 Ausgleich erzielte. Bis zur Halbzeit gelang es den Haunstettnerinnen allerdings immer mit mindestens einem Tor in Führung zu liegen, wobei Donauwörth drei Mal den Anschlusstreffer erzielen konnte. Mit einem Stand von 14:11 aus Sicht der Gastgeber ging es in die zweite Halbzeit. Trotz der gegenseitigen Motivation beim VSC in der Pause gelang es Haunstetten 5 Bälle in Folge in das Tor der Kreisstädterinnen zu bringen. Leichtsinnsfehler, wie ungenaue Pässe, bestrafte der TSV gnadenlos mit Kontertoren. Hier konnte Larissa Unglert allerdings einiges verhindern. Trotzdem endete das Spiel 29:19 für den TSV Haunstetten III. Die Donauwörtherinnen arbeiten die nächsten zwei Wochen an ihren Schwächen, um dem TSG Augsburg am 9.12.2017 selbstbewusst gegenüber zu stehen und einen weiteren Auswärtssieg nach Hause zu bringen.

Es spielten: Unglert (Tor), Sprater, Müller (6/1), Fischer (1), Glashauser (3), Beck, Wetzstein (1), Lechner (1), Hieber (1), Kretzschmar (5), Haumann (1), Hitzler.

mC: TSV Aichach – VSC Donauwörth 33:31

Knappe Auswärtsniederlage gegen den TSV Aichach

Unerwartet schlecht starteten die VSCler in das erste Spiel der Rückrunde, bei dem sie auch gleich in Rückstand gerieten und diesen jeweils nur mit viel Mühe ausgleichen konnten. Ursache dafür war die inkonsequent agierende Abwehr, die dem Gegner immer wieder die Gelegenheit bot, über die Mitte oder den Kreis zum Torerfolg zu kommen. Nachdem Aichach nach gut zehn Minuten wieder mit einem Tor zum 7:6 in Führung ging, nahmen die Donauwörther Trainer eine Auszeit um ihre Jungs besser auf das Angriffsspiel der Gegner einzustellen. Leider gelang es Donauwörth aber weiterhin nicht, ihrer eigentlichen Favoritenrolle gerecht zu werden und musste zusehen, wie der TSV nach einem 8:8 sogar auf 16:11 bis knapp vor Halbzeitende davonzog. Für die zweite Halbzeit stellten VSC-Trainer sowohl in der Abwehr als auch im Angriff einiges um und so gelang es dem VSC durch Fillip Schmidtkunz und Finn-Luca Hildebrandt, sogar in Unterzahl auf 16:14 heranzukommen.
Langsam gewann das Spiel an Emotionalität und Donauwörth war eigentlich am Drücker, als der Gegner beim Stand von 21:18 seine Auszeit nahm und für eine Unterbrechung im Spielfluss der VSCler sorgte. Doch dass sie kämpfen können, zeigten sie, in dem sie Tor um Tor aufholten und mit einem weiteren, durch Robin Ost sicher verwandelten Siebenmeter den 23:23 Ausgleich erzielten. Leider verließ die jungen Donauwörther in dieser Situation ein wenig das Glück, als sie im Angriff zwei Lattentreffer hinnehmen mussten und im Gegenzug auch noch zwei schnelle Gegentore verkraften mussten. Nun versuchte Donauwörth, mit einer Auszeit den Lauf der TSVler irgendwie zu stoppen. So sehr sich die Jungs daraufhin auch noch bemühten, der zwei Tore Vorsprung der Gastgeber war leider nicht mehr einzuholen, zudem sie nun durch eine äusserst fragwürdige Zeitstrafe gegen Anton Schlieper wieder in Unterzahl gerieten und die letzte Minute sogar mit nur noch vier Spielern überstehen mussten. Somit unterlagen sie am Ende etwas unglücklich mit 33:31, hätten aber eigentlich bereits in der ersten Halbzeit das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden müssen.(kschm)

Für den VSC Donauwörth spielten: Hagen Hammer (Tor), Fillip Schmidtkunz (5), Elias Hornung, Finn-Luca Hildebrandt (10), Benedikt Moosmüller (3), Fynn Stroot, Robin Ost (8/3), Anton Schlieper (5) und Sascha Statnikov.

mC: VSC Donauwörth – BHC Königsbrunn 29:22

C-Jugend bestätigt mit weiterem Heimsieg die guten Leistungen der letzten Spiele

Weiterhin mit nur einem Auswechselspieler trat die männliche C-Jugend zu ihrem Heimspiel gegen Königsbrunn an, bei dem sie aufgrund lässig vergebener Torchancen bereits nach knapp zwei Minuten mit 1:3 in Rückstand geriet. Danach kamen die VSCler besser ins Spiel und konnten nach etwa zehn Minuten den Ausgleich zum 6:6 erzielen. Nun dominierten die Gastgeber zwar das Geschehen und lagen zur Pause nach Toren von Anton Schlieper und Robin Ost mit 18:12 vorne, ein flüssiges Angriffsspiel kam aber aufgrund zu vieler technischer Fehler und Unstimmigkeiten nicht zustande. Nach Seitenwechsel zog der VSC auf neun Tore Vorsprung davon, ehe Zeitstrafen, zu viele vergebene Strafwürfe und Abwehrschwierigkeiten den Gegner wieder ein bisschen herankommen ließen. Letztendlich konnten die Jungs, die nun auf allen Positionen torgefährlich sind, das Spiel aber locker für sich entscheiden und ihren zweiten Tabellenplatz souverän verteidigen. (kschm)

Für den VSC Donauwörth spielten: Hagen Hammer (Tor), Fillip Schmidtkunz (5), Elias Hornung (2), Finn-Luca Hildebrandt (5/2),
Benedikt Moosmüller, Robin Ost (7/2), Anton Schlieper (10) uns Jakob Pfister.

Die erste Herrenmannschaft des VSC Donauwörth kassierte am vergangenen Samstag die dritte Niederlage in Folge

Die Mannschaft um Spielmacher Rico Braun Ecker musste sich in Friedberg der besseren dritten Reserve deutlich mit 32:24 (14:9) geschlagen geben. Zum Spiel:

Bereits in der Anfangsphase der Partie verlief die Partie unausgeglichen. Ähnlich wie in der vergangenen Woche, bei der Heimniederlage im Stauferpark gab es aufgrund der extrem schwierigen Personalsituation erneute Abstimmungsschwierigkeiten in Offensive und Defensive. Beim Stand von 9:6 nach 17 Minuten begann für den VSC die schwächste Phase der ersten Hälfte. Der Mannschaft von Claus Pauler sollte ab diesem Zeitpunkt nichts mehr gelingen. Die Leistung am heutigen Tag konnte musste leider mit einem Wort zusammenfassen: Hilflos. Auch die vom VSC genommenen Auszeit in der 24 Minute brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Friedberger nutzten die Schwächen des VSC rigoros aus und zog in der ersten Hälfte bereits auf fünf Tore davon (14:9).

Nach scheinbar deutlichen Worten in der Halbzeitpause fanden die Donauwörther zunächst wieder in die Partie. Als Brandmayer mit einem Doppelschlag in der 41 Minute zum 18:17 Anschlusstreffer verkürzte musste der Friedberger Trainer Scönfeldt zur Time out Karte greifen, um der Donauwörther Aufholjagd den Wind aus den segeln zu nehmen. Und die war keine Minute zu spät gewählt. Zwei Zeitstrafen für Nägler und Marb und ein sechs Tore Lauf des TSV Friedberg waren des Ergebnis in den folgenden sechs Minuten zum Stand von 23:17. Das folgende TimeOut der Donauwörther blieb wirkungslos. Nun war sichtlich der Glaube an einen noch möglichen Sieg davon. Die Folge waren kaum gewonnene Zweikämpfe, fehlende Aggressivität in der Defensive und Fehler in der Offensive.Die machten es den routinierten Gästen nicht besonders schwer ihre Führung aufrecht zu erhalten bzw. diese in der Schlussphase noch weiter auszubauen. Am Ende musste die Mannschaft am frühen Samstagstermin (Anpfiff 12:00), eine deftige und viel zu hohe 32:24-Niederlage hinnehmen.

Für den VSC im Einsatz: Braun, Häselhoff (beide Tor), Nägler (1), Triebel (2/1), Braun, Müller (5), Marb (1), Fieger (4), Gerull (3), Brandmayer (8)

mB verpasst Heimsieg knapp

Am vergangenen Samstag traf unsere männliche B-Jugend zuhause auf den SSV Schrobenhausen. Die Jungs wollten nach dem vorherigen abgesagten Spiel richtig Punkte verdienen und ihre Spielkenntnisse zeigen. Nach einem kurzen Schock in den ersten zwei Minuten, in denen die Gäste zwei leichte Tore in folge erzielen konnten, drehte die Mannschaft von Trainer Gabor auf und legte einen Spurt von drei Toren hin.

Bis zur 37. Minute gaben sie das Spiel auch nicht mehr aus der Hand. Leider war die Auswechselbank mit nur einem Spieler minimal besetzt und so zeigten sich gegen Ende des Spieles die ersten Schwächen, die der Gegner, welcher mit einer vollen Auswechselbank anreiste, natürlich ausnutzte. Die Mannschaft gab aber nicht auf, kämpfte sich zurück ins Spiel und verwalte bis zur 44. Minute einen erneuten Vorsprung.

Allerdings sollten die zwei Punkte nicht in Donauwörth bleiben. In den letzten 4 Spielminuten führte ein verworfener 7-Meter, mehrere 2 Minuten Strafen und eine rote Karte dazu, das Schrobenhausen 30 Sekunden vor Schluss das Spiel drehen konnte und es 26:27 stand.

Im letzten Angriff der Donauwörther gaben sie nochmal alles und wurden durch die Gäste, durch ein dummes Faul, der zweiten Roten Karte im Spiel und einem 7-Meter belohnt. Diesen verwandelte Hildebrandt sicher und das Spiel endete mit einem Unentschieden.

Trainer Galla ist mit dem Spiel nicht ganz zufrieden, lobte aber den Willen, die Mentalität und den Kampfgeist seiner Mannschaft und blickt positiv in die Zukunft. (bean/gg)

Erster Auswärtssieg der VSC-Damen

VfL Leipheim – VSC Donauwörth 23:24 (13:10)

Mit ihren ersten beiden Auswärtspunkten dieser Saison kehrten die Handball-Damen des VSC aus Leipheim zurück. Zwar fiel der Sieg mit 24:23 denkbar knapp aus, muss vom Spielverlauf her auch als glücklich bezeichnet werden, war aber auf Grund der kämpferischen Mannschaftsleistung letztlich doch verdient.

In der zunächst sehr ausgeglichenen Partie konnte sich während der ersten fünfzehn Minuten keine der beiden Mannschaften mit mehr als einem Tor absetzen (7:7). Während der VfL mit Tempogegenstößen zum Torerfolg kommen wollte, waren es dann aber die Gäste, die aus dem Spiel heraus die Oberhand gewannen und zum 9:7 vorlegten. Der Vorsprung hielt aber nicht lange, denn die Leipheimerinnen markierten zunehmend einfache und schnelle Tore und gingen mit einer 13:10-Führung in die Pause.
Wer zu Beginn des zweiten Durchgangs einen Sturmlauf der Gäste erwartet hatte, sah sich getäuscht. Vielmehr waren es die Gastgeberinnen, die weiterhin gekonnt ihre Schnelligkeit ausspielten und innerhalb einer Viertelstunde fast uneinholbar auf 20:13 davon zogen. Das VSC-Trainergespann Nicole Wermuth / Kirsten Neuhaus reagierte, stellte die Abwehr auf Manndeckung um und hatte Erfolg. Während die Donauwörtherinnen von Minute zu Minute stärker wurden, hatte der VfL zunehmend Probleme. Nachdem sich Torfrau Anita Espach immer mehr steigerte und mehrere VfL-Großchancen vereitelte, schmolz der Vorsprung der Leipheimerinnen nur so dahin. Einen großen Anteil an der sehenswerten Aufholjagd der Gäste hatte auch Johanna Müller, die eine Supervorstellung bot und mit großem Abstand die Torjägerkrone gewann (13/5). Die Donauwörtherinnen, die eine überragende kämpferische Mannschaftsleistung boten, brauchten lediglich zehn Minuten um das erste Mal wieder gleich zu ziehen (22:22). Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide, war längst nichts mehr für schwache Nerven. Gute Nerven hatte zuletzt Lena Kretzschmar, die ihrem Team mit ihrem letzten Treffer den ersten Auswärtssieg bescherte. (geba)

Für Donauwörth spielten: Espach (im Tor), Sprater (1), Müller (13/5), Martens, Fischer, Glashauser, Beck, Wetzstein, Lechner (1), Hieber, Kretzschmar (5), Haumann (2), Hitzler und Huber (2).

TSV Wertingen – VSC Donauwörth 27:29

C-Jugend durch Auswärtssieg wieder auf dem zweiten Tabellenplatz


Groß war der Jubel bei den Jungs der männlichen C-Jugend, die trotz ihres absoluten Minikaders die sehr selbstsicher agierenden Wertinger mit 27:29 bezwingen konnten.


Aufgrund Verletzungen und Krankheit einiger Spieler trat die männliche C-Jugend mit einer Rumpfmannschaft in Wertingen an. Eigentlich waren sich die mitgereisten Zuschauer sicher, nun ein echtes Debakel zu erleben, denn der TSV, der bisher auch nur einmal gegen den Tabellenersten verloren hat, zeigte bereits vor dem Spiel deutlich, dass er seinen zweiten Tabellenplatz auf jeden Fall verteidigen möchte.
Wenig zu beeindrucken schien das aber die VSCler, die durch Fillip Schmidtkunz, der nach knapp 30 Sekunden bereits seine Chance wahrnahm, mit 0:1 in Führung gingen. Sehr zum Ärger der Gastgeber setzte Robin Ost kurz darauf zum 0:2 nach, ehe dem stärksten Spieler der Wertinger der erste Treffer gelang. Hochmotiviert durch die gute Anfangsphase konnte Donauwörth mit weiteren Treffern von Finn-Luca Hildebrandt und Anton Schlieper die Wertinger zwischenzeitlich mit bis zu vier Toren Vorsprung auf Distanz halten. Einige Schwierigkeiten bereitete der VSC Abwehr immer wieder der mit insgesamt 12 Toren erfolgreichste Werfer der Gastgeber, der einfach nicht effektiv in den Griff zu bekommen war. Zwei Zeitstrafen kurz vor Ende der ersten Hälfte waren die Folge, Donauwörth, konnte aber einen 14:17 Vorsprung in die Pause retten. Nach dem Seitenwechsel gelang Donauwörth gar nichts mehr und Wertingen konnte auf 17:17 ausgleichen. Nach einer erneuten Zeitstrafe für Hildebrandt erwachte beim VSC aber wieder der Kampfgeist und sie konnten die Zeit in Unterzahl ohne weitere Gegentore überstehen und endlich auch wieder einen Treffer zum 17:18 erzielen. Nun lagen die Nerven der Wertinger, besonders des Trainers, blank. Dennoch gelang es diesen erneut, durch zwei Treffer mit 19:18 in Führung zu gehen, ehe endlich die erste Zeitstrafe für den TSV den VSClern ein wenig Luft verschaffte und sie ihrerseits mit 19:20 vorlegen konnten. Die Jungs, die mit ihren Kräften schon sichtlich am Ende waren, gaben aber nicht auf und versuchten immer wieder, den erneuten Vorsprung der Gastgeber zu egalisieren. Als fünf Minuten vor Schluss der TSV wieder mit zwei Toren vorne lag, nahmen die Trainer Koukol und Riesner eine Auszeit, um die Jungs noch einmal zu motivieren.
Tatsächlich gelang den Donauwörthern durch Hildebrandt und Ost der Ausgleich zum 25:25 und sogar zur 25:26 Führung, ehe der TSV drei Minuten vor Schluss seine Auszeit nahm. Die besseren Nerven hatten am Ende die Donauwörther, die gleich nach Wiederanpfiff mit einem schnellen Treffer die zwei Tore Führung erzielten und nun geschickt versuchten, den Gegner während der verbleibenden Minuten auf Abstand zu halten und dadurch völlig verdient als Sieger vom Platz gingen.


Für den VSC Donauwörth spielten: Hagen Hammer (Tor), Fillip Schmidtkunz (4), Elias Hornung, Finn-Luca Hildebrandt (9),
Robin Ost (11), Anton Schlieper (4), Jakob Pfister (1) und Vincent Röbbig.

BOL Herren VSC Donauwörth – TSV Aichach

Gegen ambitionierte Gäste hatten die BOL Handball Herren des VSC am Samstagnachmittag in der Stauferparkhalle fast keine Chance. Der TSV Aichach war den Paarstädtern in vielen Belangen überlegen, da reichte der Kampfgeist der motivierten Donauwörther nicht aus. Sie verloren mit 24:31 (12:18) mehr als deutlich.

Vor dem Spiel gegen die Aufstiegskanditaten des TSV Aichach  war den Spielern des VSC Donauwörth bewusst, dass es eine harte Nuss werden würde. Doch sie zeigten sich im Vorfeld der Begegnung motiviert und kämpferisch und traten am Samstagnachmittag auch ebenso auf. Dennoch reichte es für die Mannschaft von Trainer Claus Pauler auch im zweiten Meisterschaftsspiel nach dem ersten Heimsieg nicht zum Punktgewinn, die Donauwörther unterlagen klar und deutlich mit 24:31 (12:18).

Die wieder einmal neuformierte Truppe kam zunächst, in dieser ansehnlichen, aber kämpferischen Partie in der Stauferparkhalle gut ins Spiel. Ab der zehnten Spielninute konnte sich Aichach dann immer mehr absetzen. Wieder einmal war es die mangelnde Chancenauswertung der VSC Truppe, die die Gäste eiskalt zu Kontern nutzten. Nach einer Auszeit in der siebzehnten Spielminute verkürzten Braun vom Kreis und der erstmals eingestetze A-Jugend Spieler, Gerull  auf 7:11 , doch der TSV Aichach  behielt dank höherer Effizienz und guter Kombinationen die Oberhand. Durch zwei aufeinanderfolgende Zeitrafen an Müller und Gerull bauten die Gäste Ihren Vorsprung bis auf sechs Tore aus, so dass beim Spielstand von11:17 die Seiten gewechselt wurden.

Die Fans in der Halle merkten, dass ihr Team Unterstützung brauchte und feuerten die Handballerinnen über das gesamte Spiel und besonders nach der Halbzeit lautstark an. Doch die Zuschauer erlebten auch, dass diese Heimmannschaft gegen eine etablierte BOL Mannschaft wie den TSV Aichach über sich hinauswachsen müsste, um hier am Ende zu Punkten.

Nach der Pause fielen auch aufgrund taktischer Umstellungen in der VSC-Abwehr weniger Tore durch die Gäste. Die Donauwörther Mannschaft bewies zwischendurch, ihre zweifelsohne vorhandene Klasse: Ab der 46 Minute kam dann noch einmal richtig Hoffnung auf, als Gerull vom Kreis bis auf drei Tore verkürzte und die Gäste noch einmal richtig unter Druck brachte. Als dann der Gästecoach sieben Minuten vor Spielende beim Stand von 23:26 eine Auszeit nahm, war aus Sicht der Donauwörther noch einmal alles drin.

Offensichtlich justierte der Gästetrainer seine Männer dann richtig für die Schlussphase, so dass durch drei Tore in Folge für Aichach und wieder 6 Tore Abstand die Hoffnung auf einen Sieg für die Gastgeber fast gänzlich dahin war. In den verbleibenden vier Minuten gelang dann auch keine Ergebniskosmetik seitens des VSC, so dass nach einer tollen kämpferische Leistung wieder einmal nichts zählbares an diesem Spieltag auf dem Punktekonto verbucht werden konnte.

Zu viele vergebene Chancen, zwei Schwächephasen in der ersten, wie auch in der zweiten Halbzeit und der Aspekt, dass die Donauwörther im Vergleich zu ihren Gästen bisher deutlich weniger eingespielt sind, gaben den Ausschlag für zahlreiche Aichacher Treffer, die oft nach Tempogegenstoßen fielen. Die VSC Herren bewiesen zwischenzeitlich mehrmals ihr Potenzial, doch der Einsatzwille und die tolle Disziplin änderten, nichts an der Überlegenheit des TSV Aichach. Die Gäste trumpften mit guten Kombinationen und einem überragenden Aufbauspieler auf, während die Donauwörther am Samstagnachmittag erneut ihr Potenzial und ihren Kampfeswillen, jedoch auch ihre technischen Schwächen und Abstimmungsschwierigkeiten offenbarten.

Da ist mehr drin gewesen !

VSC Donauwörther Herren müssen sich in Bobingen geschlagen geben

Mit 30:26 (17:13) haben die Bezirksoberliga-Handballer des VSC Donauwörth ihr Auswärtsspiel beim TSV Bobingen verloren. In der Tabelle stehen sie damit auf dem neunten Rang (4:10-Punkte). Bereits in der ersten Hälfte blieben die Donaustädter alles schuldig, was sie in den  vergangenen Spielen ausgezeichnet hatte. Ob es die frühe Anspielzeit um 11:00 am Sonntagmorgen war, die dünn besetzte Ersatzbank, oder einfach ein Formtief, so richtig konnte sich das nach Spielende auch keiner der Spieler erklären. Bis zur 10. Spielminute entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit stets knappen Spielständen. Keiner der Kontrahenten konnte sich wirklich absetzen. Die Donauwörther vergaben bereits in dieser Phase leichtfertig Chancen, oder liesen sich im Aufbauspiel vom Gegner die Bälle abjagen. Nach 17 Minuten führten die Hausherren erstmals mit fünf Toren 11:6. Und bis zur Halbzeit kamen die Spieler um Spielmacher Buse und Braun, nie mehr als auf drei Tore an die Gastgeber heran, so dass beim Stande von 17:13 die Seiten gewechselt wurden.

Nach dem Wiederanpfiff setzte die VSC Truppe dann kurz zum Höhenflug an. Mit zwei Toren in Folge von Fieger, der bis dahin einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und einem sehenswerten Treffer durch Müller, der den Anschluss zum 17:16 markierte, war die Truppe wieder am Gegner dran. Als Braun und Triebel aufgrund zweifelhafter Abwehraktionen mit Zeitstrafen auf die Bank mussten, zogen die Singolstädter wieder davon, so dass in der 37 Minute wieder eine 5 Tore Führung auf der Anzeigetafel stand.

Bereits in der in der 49. Spielminute nahm der Donauwörther Trainer eine Auszeit, da Disziplin und Konzentration der Spieler deutlich nachgelassen hatten und die Gegner bis auf 27:21 davon gezogen waren. Ein Aufbäumen, blieb aus und die Gastgeber konnten die letzten 10 Spielminuten, ohne jemals in Gefahr zu raten, souverän zu Ende spielen.

Wir haben heute viel zu oft „Nerven“ gezeigt, der Großteil der Mannschaft zeigte nicht seine gewohnte Klasse, resümierte Müller, der an diesem Vormittag, mit 10 Toren auffälligste Akteur des VSC.

Am kommenden Samstag, gastiert die erste Garnitur des TSV Aichach in Donauwörth. „Auch wenn wir in Bobingen zwei Punkte liegen gelassen haben, bin ich der festen Überzeugung das wir in der Liga angekommen sind und die Klasse haben an einem guten Tag, jeden Gegner in der BOL zu schlagen“ war das Fazit von Trainer, Claus Pauler