Da ist mehr drin gewesen !

VSC Donauwörther Herren müssen sich in Bobingen geschlagen geben

Mit 30:26 (17:13) haben die Bezirksoberliga-Handballer des VSC Donauwörth ihr Auswärtsspiel beim TSV Bobingen verloren. In der Tabelle stehen sie damit auf dem neunten Rang (4:10-Punkte). Bereits in der ersten Hälfte blieben die Donaustädter alles schuldig, was sie in den  vergangenen Spielen ausgezeichnet hatte. Ob es die frühe Anspielzeit um 11:00 am Sonntagmorgen war, die dünn besetzte Ersatzbank, oder einfach ein Formtief, so richtig konnte sich das nach Spielende auch keiner der Spieler erklären. Bis zur 10. Spielminute entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit stets knappen Spielständen. Keiner der Kontrahenten konnte sich wirklich absetzen. Die Donauwörther vergaben bereits in dieser Phase leichtfertig Chancen, oder liesen sich im Aufbauspiel vom Gegner die Bälle abjagen. Nach 17 Minuten führten die Hausherren erstmals mit fünf Toren 11:6. Und bis zur Halbzeit kamen die Spieler um Spielmacher Buse und Braun, nie mehr als auf drei Tore an die Gastgeber heran, so dass beim Stande von 17:13 die Seiten gewechselt wurden.

Nach dem Wiederanpfiff setzte die VSC Truppe dann kurz zum Höhenflug an. Mit zwei Toren in Folge von Fieger, der bis dahin einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und einem sehenswerten Treffer durch Müller, der den Anschluss zum 17:16 markierte, war die Truppe wieder am Gegner dran. Als Braun und Triebel aufgrund zweifelhafter Abwehraktionen mit Zeitstrafen auf die Bank mussten, zogen die Singolstädter wieder davon, so dass in der 37 Minute wieder eine 5 Tore Führung auf der Anzeigetafel stand.

Bereits in der in der 49. Spielminute nahm der Donauwörther Trainer eine Auszeit, da Disziplin und Konzentration der Spieler deutlich nachgelassen hatten und die Gegner bis auf 27:21 davon gezogen waren. Ein Aufbäumen, blieb aus und die Gastgeber konnten die letzten 10 Spielminuten, ohne jemals in Gefahr zu raten, souverän zu Ende spielen.

Wir haben heute viel zu oft „Nerven“ gezeigt, der Großteil der Mannschaft zeigte nicht seine gewohnte Klasse, resümierte Müller, der an diesem Vormittag, mit 10 Toren auffälligste Akteur des VSC.

Am kommenden Samstag, gastiert die erste Garnitur des TSV Aichach in Donauwörth. „Auch wenn wir in Bobingen zwei Punkte liegen gelassen haben, bin ich der festen Überzeugung das wir in der Liga angekommen sind und die Klasse haben an einem guten Tag, jeden Gegner in der BOL zu schlagen“ war das Fazit von Trainer, Claus Pauler