VSC Donauwörth - Handball

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VSC Donauwörth – TV Gundelfingen II 23:22 (11:11)

Die VSC-Männer verballerten eine Unmenge bester Chancen und mussten am Ende heilfroh sein, beide Punkte mit einem hauchdünnen 23:22-Arbeitssieg behalten zu dürfen.


Die TVG-Reserve entpuppte sich von Beginn an als gut eingespielte kampfkräftige Einheit, die den Hausherren  erhebliche Probleme bereitete. Das  junge, von wenigen Routiniers verstärkte Gästeteam gefiel durch sein schnelles, geradliniges Kombinationsspiel und hatte zunächst leichte Vorteile (2:3). Nach etwa zehn Minuten fand sich dann endlich auch die Urban-Truppe besser zurecht, gewann zunehmend Spielanteile zurück und ging mit 6:4 in Front. So richtig absetzen aber konnten sich die VSC-ler nicht, weil sie einfach zu viele gute Chancen vergaben. Ganz anders die Gäste, die jede sich bietende Gelegenheit konsequent nützten und bis zur Pause wieder gleichzogen (11:11).

Nach der Pausenansprache von Trainer Lubos Urban wurde zumindest ansatzweise das handballerische Potential der Donauwörther erkennbar, die deutlich die Oberhand gewannen und auf 20:16 enteilten. Hier waren es vor allem Torjäger Sebastian Triebel und Rückkehrer Daniel Kassner, die positive Akzente setzten. Die Vorentscheidung aber war längst noch nicht gefallen, denn anstatt den Sack endgültig zuzumachen zeigten die Gastgeber wieder beängstigende Schwächen bei der Chancenverwertung. Der TVG witterte noch einmal Morgenluft, markierte postwendend drei Tore in Folge und hatte wieder aufgeschlossen (20:19).

Das Spiel stand nun total auf der Kippe. Gerade noch rechtzeitig gelang es den Hausherren, das Ruder wieder herum zu reißen. Sie legten nun ihrerseits drei Tore in Folge vor (23:19), mussten aber bis zuletzt um ihren knappen 23:22-Arbeitssieg bangen. Trainer Urban konnte mit den Leistungen seiner Schützlinge und vor allem mit deren Chancenauswertung keinesfalls  zufrieden sein. Auswirkungen auf die nächsten Trainingseinheiten sind fest vorprogrammiert.

Für Donauwörth spielten:
Richard Fischer und Werner Richter (im Tor), Daniel Kassner (4), Chris Mahlert, Roland Kratzer, Manuel Grießmeier (1), Gottfried Hornung (1), Edwin Ewinger (3), Rico Braun (2), Tobias Fieger (2), Claus Pauler, Sebastian Triebel (8/3), Müller Christian und Ansgar Loitzsch (2)

 

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