VSC Donauwörth – SV Mering 30:22 (13:10)
Deutlicher als erwartet konnten die Gastgeber den SV Mering auf Distanz halten. Im Duell der beiden Tabellen-Nachbarn war neben der reiferen Spielanlage vor allem das beeindruckende Teamwork der Donauwörther für den klaren Sieg verantwortlich.
Von Beginn an war den Hausherren anzumerken, dass sie ihr zweites Heimspiel attraktiver gestalten wollten als die nicht eben überzeugende Heimpremiere gegen die Reserve des TV Gundelfingen (23:22). Die VSC-ler nahmen sofort das Heft in die Hand und setzten die ersten Duftmarken (4:2). Nach etwa zehn Minuten ließ dann allerdings die Konzentration nach. Dies führte nach einem verworfenen Strafwurf dazu, dass der Gegner förmlich aufgebaut wurde. Die junge Gästetruppe ließ sich nicht zweimal bitten, markierte drei Tore in Folge und lag beim 4:5 plötzlich in Front. Dass dies die einzige SV-Führung während des gesamten Spiels sein würde, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen.
Immerhin rissen die Donauwörther das Spielgeschehen dann wieder an sich und schafften sich durch einen furiosen Zwischenspurt, der ihnen einen Drei-Tore-Vorsprung einbrachte, wieder Respekt. Sehr positiv konnte sich dabei Christian Müller, der Jüngste im VSC-Team, in Szene setzen (Halbzeitstand 13:10).
Sturmlauf des Urban-Teams
Im zweiten Durchgang wurde dann die Überlegenheit der Donauwörther immer deutlicher. Aus einer sicheren Abwehr heraus entwickelte sich ein sehenswertes Angriffsspiel, das zu souverän herausgespielten Treffern führte und die Fans jubeln ließ (20:13). Grundlage der Überlegenheit war insbesondere die mannschaftliche Geschlossenheit mit sage und schreibe elf Torschützen. Die Gäste hatten dem VSC-Sturmlauf nichts mehr entgegen zu setzen, liefen beim 29:19 bereits einem Zehn-Tore-Vorsprung hinterher und durften erst während der letzten fünf Minuten etwas Ergebniskosmetik betreiben (Endstand 30:22).
Für Donauwörth spielten:
Richard Fischer und Werner Richter (im Tor), Claus Pauler (1), Alexander Polz (1), Daniel Kassner, Tobias Marx (4), Christian Müller (3), Ansgar Loitzsch (3), Sebastian Triebel (6/3), Tobias Fieger (3), Rico Braun (2), Edwin Ewinger (4), Gottfried Hornung (1) und Manuel Grießmeier (2)





