VSC Donauwörth - Handball

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Arbeitssieg beim Schlusslicht

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VfL Günzburg II – VSC Donauwörth 18:30 (8:16)

Keinerlei Probleme mit dem eher harmlosen Gegner, dafür aber einige Schwierigkeiten, die eigene Motivation bis zum Schluss aufrecht zu erhalten – das ist das Fazit einer über weite Strecken recht einseitigen Begegnung. Angesichts des nie gefährdeten 30:18-Sieges hätte sich das Team allerdings während der letzten Viertelstunde durch etwas mehr Experimentierfreude auszeichnen können.

Die Fronten in dieser Begegnung zwischen dem Tabellenletzten und dem als Spitzenreiter angereisten VSC waren schnell abgesteckt. Die in allen Belangen überlegenen Gäste belagerten von Beginn an das VfL-Gehäuse und legten sofort vier Tore vor. Die  Hausherren standen weitestgehend auf verlorenem Posten, agierten im Angriff zu drucklos und kamen zunächst nur per Siebenmeter zum Torerfolg. Immerhin gelangen ihnen anschließend dann doch einige Feldtore, weil sie sich ihrer stärksten Waffe, ihrem effektiven Kreisläufer-Anspiel, besannen (Halbzeitstand 8:16).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde der Klassenunterschied noch deutlicher. Das war vor allem Routinier Alexander Polz zu verdanken, der sehr positiv auffiel, seine Nebenleute mustergültig einsetzte und selbst mit sieben Treffern zum Goalgetter avancierte. Während dieser Phase zeigten die Donauwörther ihr meisterliches Gesicht, ließen Ball und Gegner laufen und stellten die Hausherren vor unlösbare Probleme (11:26). Die Gäste beherrschten das Geschehen so deutlich, dass sie es sich leisten konnten, ihre beiden etwas angeschlagenen Stammspieler Ansgar Loitzsch und Daniel Kassner weitestgehend auf der Ersatzbank zu lassen. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ dann allerdings in der Schlussphase die Konzentration bei einigen VSC-lern zu wünschen übrig. Die Günzburger nahmen das Geschenk dankend an und verschafften sich mit dem 18:30 noch einen einigermaßen versöhnlichen Abgang.

Für Donauwörth spielten:
Richard Fischer und Werner Richter (im Tor), Rico Braun (3), Edwin Ewinger (3), Tobias Fieger (2), Manuel Grießmeier (2), Daniel Kassner, Ansgar Loitzsch, Tobias Marx (5/1), Christian Müller (2), Claus Pauler (2), Alexander Polz (7/3) und Sebastian Triebel (4/1)
 

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