VSC Donauwörth – TSV Haunstetten II 25:28 (13:10)
Die Donauwörther Handball-Damen boten gegen den Aufstiegsaspiranten aus Haunstetten eine engagierte Vorstellung. Trotzdem reichte es am Ende – nach einer Drei-Tore-Führung zur Pause – lediglich zu einer achtbaren 25:28-Niederlage, weil der sehr gleichmäßig besetzte Favorit aus der schwäbischen Handball-Hochburg seine Vorteile gekonnt ausspielte und von allen Positionen zum Torerfolg kam.
Die als Mitfavorit in die Runde gestarteten Gäste wurden von den wie entfesselt aufspielenden Donauwörtherinnen kalt erwischt. Nach fünf Minuten hatten die Gastgeberinnen bereits sehr deutlich dokumentiert, dass sie keineswegs als Punktelieferant angetreten waren (3:0). Ohne Respekt vor dem großen Namen stand die Abwehr gut gestaffelt, agierte der Angriff so variabel, dass die TSV-lerinnen von einer Verlegenheit in die andere gerieten. In der 19. Minute platzte dem gegnerischen Coach beim Stand von 11:6 der Kragen. Er zog die Notbremse, nahm die dringend erforderliche Auszeit und hielt eine Ansprache, deren Lautstärke nichts zu wünschen übrig ließ. Dies zeigte Wirkung. Die wie umgewandelten Gäste waren nun gleichwertig und verkürzten bis zur Pause auf 13:10.
Die Donauwörtherinnen ließen sich aber auch zu Beginn des zweiten Durchgangs nicht sonderlich beeindrucken und hielten kräftig dagegen (15:13). Anschließend konnten sie dann aber doch nicht verhindern, dass die TSV-lerinnen gleichzogen und beim 17:18 erstmals in Führung gingen. Die Begegnung ließ an Attraktivität und an Spannung nichts zu wünschen übrig, weil die Gastgeberinnen keineswegs klein beigaben und sich vehement wehrten. Kurz vor Schluss schien noch einmal eine Wende möglich als Torjägerin Kerstin Huber, die mit neun Treffern gefährlichste VSC-lerin, wieder den Anschluss hergestellt hatte (24:25).
Die Sensation aber kam nicht zustande, weil sich die cleveren und insbesondere sehr ausgeglichen besetzten Gäste die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließen.
Für Donauwörth spielten:
Anita Espach (im Tor), Julia Gayr (2), Johanna Müller (1), Sarah Hieber, Silvia Müller (4/1), Orsolya Grießmeier (2/1), Franziska Mair, Nicole Wermuth, Vera Geis (3), Kerstin Huber (9/4), Sandra Becker, Carmen Abwandner und Barbara Hurler (4)





