VSC Donauwörth - Handball

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VSC-ler wieder im Glück

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Gundelfinger scheitern mit 23:24 an Fortuna und an Torhüter Richter.

Auch dieses Mal war der TV Gundelfingen der erwartet schwere Gegner. Wie schon im mit einem Tor recht glücklich gewonnenen Hinspiel (23:22) war auch in der Gärtnerstadt die Glücksgöttin eine starke VSC-Verbündete. Außerdem hatte die Urban-Truppe einen Werner Richter im Tor, der in den beiden letzten Minuten mit zwei gehaltenen Siebenmetern den Löwenanteil daran hatte, dass die Donauwörther ihre weiße Weste behalten durften.

Die Gundelfinger Handballer, die augenblicklich die Früchte ihrer hervorragenden Jugendarbeit ernten, waren mit einer voll besetzten Auswechselbank präsent und unterstrichen von Beginn an, dass sie keinesfalls als Punktelieferant angetreten waren (3:1). Die ohne Ansgar Loitzsch und Gottfried Hornung (studiums- und arbeitsbedingt verhindert) angetretenen Gäste kamen dann aber zunehmend besser ins Spiel, warfen ihre körperlichen Vorteile in die Waagschale und gingen nach zehn Minuten durch Tobias Marx erstmals in Führung (4:3). Es folgte eine ordentliche Vorstellung der Gäste, die nun das Spielgeschehen beherrschten und ihren Vorsprung bis zur Pause auf 12:9 ausbauten.

In der Kabine muss TVG-Coach Georg Bamberger seinem Team die richtigen Tipps gegeben haben, denn die Hausherren steigerten nun ihr ohnehin sehenswertes Kombinationsspiel enorm und bereiteten der nicht mehr konsequent agierenden Gästeabwehr große Probleme. Nach zehn Minuten war so erstmals wieder der Ausgleich fällig (14:14) und kurz darauf sogar nach langer Zeit wieder die TVG-Führung (18:17). Die Gäste wehrten sich zwar nach Kräften, waren aber doch weit von ihrer Bestform entfernt.

Als die Hausherren unter dem frenetischen Jubel ihres Anhangs sieben Minuten vor Schluss ihren ersten Zwei-Tore-Vorsprung markierten (21:19) schien die Vorentscheidung gefallen. Aber die VSC-ler gaben nicht klein bei und hielten insbesondere durch Sebastian Triebel, der während der letzten Minuten drei Strafwürfe bombensicher verwandelte, dagegen. Das Spiel war nun endgültig nichts mehr für schwache Nerven. Nachdem sich keine Mannschaft weiter absetzen konnte, stieg die Spannung ins Unerträgliche. Die Entscheidung folgte zwei Minuten vor Schluss als die Gastgeber beim Stand von 23:23 hintereinander zwei Strafwürfe zugesprochen erhielten und zwei Mal an Werner Richter scheiterten. Im Gegenzug behielt Christian Müller die Nerven als er aus spitzem Winkel den Siegtreffer markierte.

Trainer Lubos Urban war von der Anspannung gezeichnet. Sein Fazit: Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen.

Für Donauwörth spielten:
Werner Richter und Richard Fischer (im Tor), Tobias Marx (5), Rico Braun (1), Claus Pauler, Edwin Ewinger (1), Tobias Fieger (2), Manuel Grießmeier (1), Daniel Kassner (3), Sebastian Triebel (8/5), Christian Müller (2) und Alexander Polz (1)
 

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