VSC Donauwörth - Handball

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Einem Superstart folgt ein miserables Finish

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TV Gundelfingen – VSC Donauwörth 26:18 (15:13)

Überraschend klar ging das Duell der beiden Tabellennachbarn an den TVG. Dabei begannen die Gäste überragend und stellten die Gundelfingerinnen vor schier unlösbare Probleme (1:5). Dies änderte sich aber anschließend zusehends. Speziell im zweiten Durchgang versuchte der VSC sein Glück fast ausschließlich mit der Brechstange und musste sich am Ende deutlich unter Wert geschlagen geben.

Die Donauwörtherinnen begannen äußerst konzentriert und bestimmten sofort deutlich das Spielgeschehen. Der TVG bekam zunächst keine Fuß auf den Boden und staunte nicht schlecht, als nach zehn Minuten ein Spielstand von 1:5 auf der Anzeigentafel aufleuchtete. Den Anschluss vermochten die Gastgeberinnen zunächst nur dank dreier sehr umstrittener Strafwürfe in Folge zu halten, die ihnen von den beiden Unparteiischen zugesprochen wurden (4:5). Trotzdem behielten die Gäste weiterhin knapp die Nase vorn (10:8), insbesondere dank der unermüdlich rackernden Ex-Gundelfingerin Kerstin Huber, die letztlich mit sieben Treffern auch den Vogel abschoss. Aber auch sie konnte nicht verhindern, dass der TVG kurz vor dem Seitenwechsel erstmals den Ausgleich markierte (12:12) und sogar mit einer 15:13-Pausenführung in die Kabine ging.

Was sich Ende der ersten Halbzeit bereits angedeutet hatte, wurde zu Beginn des zweiten Durchgangs bittere Realität – die Dominanz der Gärtnerstädte-rinnen wurde zusehends deutlicher (19:15). Zwar kamen die Gäste noch einmal bis auf zwei Tore heran (19:17), nachdem sie aber während der letzten zehn Minuten nur noch mit Einzelkationen agierten, gelang ihnen so gut wie nichts mehr. Anders die TVG-lerinnen, die nun wie entfesselt aufspielten, vier Tore in Folge markierten und als klare 26:18-Sieger vom Platz gingen.

Für Donauwörth spielten:
Larissa Unglert (im Tor), Anne Marb (1), Johanna Müller, Orsolya Grießmeier (2), Silvia Müller (3/2), Franziska Mayr, Nicole Wermuth (1), Kerstin Huber (7/2), Sandra Becker, Melanie Glashauser (1), Seda Yildiran und Vera Geis (3/2)
 

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