VSC Donauwörth - Handball

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Königsbrunn fordert die VSC-Frauen enorm

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VSC Donauwörth – TSV Königsbrunn 22:15 (9:9)

Der überraschend stark aufspielende Abstiegskandidat aus Königsbrunn ließ die Gastgeberinnen im ersten Durchgang staunen. Insbesondere die überragende TSV-Torhüterin brachte den VSC-Angriff schier zur Verzweiflung. Erst ein Donauwörther Gala-Auftritt während der zweiten Halbzeit sorgte für  klare Verhältnisse und für einen deutlichen 22:15-Sieg.

Eine dermaßen engagierte Gegenwehr hatten die Kreisstädterinnen vom als Schlusslicht angereisten TSV Königsbrunn nicht erwartet. Die Gäste bestimmten während der Anfangsminuten das Spielgeschehen und gingen mit 2:0 in Front. Anschließend besannen sich die Donauwörtherinnen dann doch ihrer Favoritenrolle, markierten vier Tore in Folge und schienen nach etwa zwanzig Minuten endgültig auf der Siegerstraße (7:4). Dagegen stemmten sich die TSV-lerinnen  mit Vehemenz. Vor allem ihre Torfrau Jasmin Liesegang hielt nun so gut wie alles was auf ihren Kasten kam, darunter sage uns schreibe drei Siebenmeter in Folge. Sie war damit maßgeblich daran beteiligt, dass es mit einem Unentschieden in die Pause ging (9:9).

Offensichtlich hatten die Donauwörtherinnen ihren Frust über die vergebenen Chancen in der Kabine gelassen. Völlig ruhig und unbeeindruckt von der starken TSV-Vorstellung zogen sie nun ihr Spiel auf, bekamen die Gästeangreiferinnen immer besser in den Griff und legten auch ihre Scheu vor dem TSV-Gehäuse ab. Innerhalb einer Viertelstunde hatten sie die Königsbrunnerinnen zu Statisten degradiert, ihr gesamtes handballerisches Repertoire abgerufen und waren unaufhaltsam davon gezogen. Als zuletzt ein deutlicher 22:15-Spielstand auf der Anzeigentafel aufleuchtete waren die Fans begeistert. Auch Trainer Frank Stadler war am Ende hoch zufrieden – seine Mannschaft hatte klaren Kopf behalten.

Für Donauwörth spielten:
Larissa Unglert (im Tor), Ina Wagner (4), Sandra Becker (1), Seda Yildiran, Melanie Glashauser (4/3), Vera Geis (2), Nicole Wermuth, Kerstin Huber (3), Silvia Müller (2/1) und Orsolya Grießmeier (6)
 

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